Schwerpunkte

Eckhard Gnodtke verweist auf die Frage zu seinen Wahlschwerpunkten zunächst auf das CDU-Programm für die Bundestagswahl 2017. Bezogen auf die Belange der Region möchte er insbesondere:

1. Mehr Allgemeinmediziner für die Altmark und damit auch für Sachsen-Anhalt gewinnen. Der Direktkandidat verweist auf Prognosen der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen-Anhalt: „wenn nicht gegengesteuert wird, gibt es im Land in 10 Jahren 20 % weniger Allgemeinmediziner und eine Versorgungslücke in allen Regionen - bestenfalls mit Ausnahme der Großstädte“. Eine gute Handlungsgrundlage ist laut Gnodtke durch einen entsprechenden Beschluss des CDU-Bundesparteitages im Dezember 2016 gelegt worden.

2. Eine wettbewerbsfähige Infrastruktur unterstützen: „Der Breitbandausbau über den Zweckverband Breitband Altmark nimmt Fahrt auf. Das muss auch so sein, denn bis auf die Städte war bzw. ist die Versorgung mit schnellem Internet noch nicht ausreichend. Über den zügigen Weiterbau der A14 müssen wir nicht weiter reden. Hier ist es unserem Ministerpräsidenten im Zuge der Kenia-Koalition gelungen, einen Konsens zum Weiterbau herbeizuführen. Was wir hier im Norden aber dringend brauchen, ist der Querverbinder zwischen A14 und A39“, so Eckhard Gnodtke.

Weitere Themen, bei denen es laut Gnodtke „nachzuhaken“ gilt:

Pendler

„Welche Möglichkeiten bestehen, um Pendlern die Lücke zwischen den tatsächlichen Kosten ihrer PKW-Nutzung und der steuerlich gewährten einfachen Wegstreckenpauschale auszugleichen?“

Schnelle Angleichung der Ost-Renten!
Mit unserem Landesvater Dr. Reiner Haseloff  (Äußerung hierzu u.a. am 15.2.2017) würde auch Gnodtke eine schnellere Angleichung der Ostrenten begrüßen. Käme die aktuelle Gesetzesvorlage wirklich zum Tragen, so käme auch die Abschmelzung des sog. Höherwertungsfaktors für aktuelle Arbeitnehmer zu schnell, was sie später als Rentenbezieher benachteiligen würde.

Das „Bildungs- und Teilhabepaket“ endlich entbürokratisieren!
„Leider war die zuständige Bundesministerin Andrea Nahles (SPD) trotz Evaluierung nicht in der Lage, das „Bildungs- und Teilhabepaket“ zu entbürokratisieren. Insbesondere die geforderte Zuzahlung von 1 EUR pro Tag für ein warmes Mittagessen an Schulen und Kitas für Kinder, deren Eltern z.B. SGB-II-Leistungen beziehen, hat zu Mehraufwendungen beim Forderungsmanagement und möglicherweise auch zu einem Preisanstieg geführt“. Ebenso wie der Deutsche Landkreistag (zuletzt am 8.9.2016) fordert Gnodtke daher die Abschaffung der Zuzahlungsregelung und eine unbürokratische Handhabung. „Die geforderte Entbürokratisierung bezieht sich im Übrigen auch auf die Lernförderung und Mittel, die für Sport und Kultur verwendet werden können“, so Gnodtke.